Empfehlungen, Honorare, AGBsHonorare Schlichterspruch für Fotohonorare bei Tageszeitungen Im Streit um gemeinsame Vergütungsregeln für Bildhonorare bei Tageszeitungen hat jetzt nach neun Jahren erfolgloser Verhandlungen die "Schlichtungsstelle Fotohonorare" ihren Spruch verkündet. Das Ergebnis bleibt leider hinter vielen Erwartungen zurück: Die danach verbindlich "angemessenen" Honorare liegen im Schnitt etwa ein Drittel unter den Sätzen des Tarifvertrages für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten an Tageszeitungen (die freilich fast nirgends bezahlt werden).
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Justiz Bundestag will Übersetzungshonorare in der Justiz senken Die Honorare der bei Gerichten und der Polizei tätigen freien Dolmetscher und Übersetzerinnen sollen im Schnitt erheblich gesenkt werden. Das sieht der Entwurf zum "Zweiten Gesetz zur Modernisierung des Kostenrechts" vor, der derzeit im Bundestag beraten wird. Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) hat dagegen eine e-Petition gestartet.
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Selbstständige im IT-Bereich Nur fünf Prozent arbeiten unter 50 Euro die Stunde Nur jeder zwanzigste Selbstständige im IT-Bereich arbeitet für einen Stundensatz von weniger als 50 Euro; zwei Drittel bekommen 70 Euro und mehr; jeder Sechste verdient sogar 100 Euro und mehr; der Durchschnitt liegt bei 79 Euro. Das ergibt sich aus einer Umfrage, die das Projektvermittlungsportal www.gulp.de im Internet durchgeführt und jetzt veröffentlicht hat.
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| Redenschreiber-Honorarempfehlung | | Einen groben Anhaltspunkt was für Reden verlangt werden kann, gibt der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) in seinen Honorarempfehlungen.
Der VRdS empfiehlt nach Redezeit bemessen folgende Honorare:
10 Minuten: 700€ - 1.250 €
30 Minuten: 2100€ - 3.750 €
45 Minuten: 3150€ - 5.625 €
Allerding weist der Verband auch darauf hin, dass es noch keinen etablierten Markt fürs Redenschreiben gibt und daher "keine durch Erfahrung und Gebrauch erhärtete Honorarstruktur".
(20.02.2013)
| | Verweise zu dieser Meldung: |

| Rechenkunststücke | | 1,4 Prozent mehr für freie Musikschullehrkräfte? | | Zum 1. Januar 2013 sind die Gehälter im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), wie er zum Beispiel für angestellte Lehrkräfte in kommunalen Musikschulen gilt, um 1,4 Prozent erhöht worden. Freie Lehrkräfte müssen solche Erhöhungen selbst fordern und durchsetzen. Wie viel sie seither bekommen müssten, damit der Abstand zur Vergütung der Angestellten nicht noch größer wird, hat die ver.di-Fachgruppe Musik in verschiedenen Beispielen ausgerechnet.
(08.01.2013)
| | Verweise zu dieser Meldung: |

Honorare GULP-Umfrage zum Stundensatz von IT-Selbstständigen Mit einer repräsentativen Umfrage "Wie viel verdienen Freiberufler wirklich?" will das Projektvermittlungsportal GULP belastbar ermitteln, wie Selbstständige im IT-Bereich ihre Honorarforderungen kalkulieren, wie viel sie tatsächlich erhalten und was davon am Ende als Gewinn übrig bleibt. Auch mediafon würde sich über eine rege Teilnahme an dieser Aktion freuen.
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Neue mediafon-Honorarumfrage für alle Branchen Die mediafon Honorarumfrage für Solo-Selbstständige aller Branchen ist mit derzeit knapp 700 Einträgen und einer neuen, komfortablen Suche unter http://bit.ly/ODacp6 gestartet.
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Filmtonberufe: Gagenempfehlung des bvft Eine erste, seitdem ständig fortentwickelte Gagenempfehlung für Filmtonberufe wie Tonmeister, Geräuschemacher oder Soundeditoren veröffentlichte die Berufsvereinigung Filmton (bvft) Ende 2010. Da im Bereich Filmton branchentypisch sowohl angestellte wie auch selbstständige Tätigkeiten ausgeführt werden, orientieren sich auch die seither aktualisierten Empfehlungen der bvft am FFS-Tarifvertrag, dem Tarifwerk für auf Produktionsdauer Beschäftigte bei Film und Fernsehen.
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Musikschulen: Honorar- und Gehaltstabellen Seit dem 1. Januar 2013 gelten im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) der Gemeinden neue Gehaltstabellen. Zur Frage, welche Vergütung freiberufliche Lehrkräfte und Angestellte an Musikschulen außerhalb des TVöD seither erhalten müssten, um den Angestellten in tarifgebundenen Schulen gleichgestellt zu sein, hat die ver.di-Fachgruppe Musik einige Tabellen veröffentlicht.
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Foto-/Bildhonorare: MFM-Empfehlung 2012 Jährlich erhebt die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (MFM) die üblichen Honorare im Foto-Bereich. Aktuell herausgekommen ist die Ausgabe Bildhonorare 2012. - Gegenüber dem Vorjahr sind die marktüblichen Honorare (wie seit Jahren) wieder konstant geblieben; Auszüge aus der Honorarübersicht 2012 bietet mediafon als Appetizer.
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Lektorat: Ehemalige Honorarempfehlung des VFLL 32 Euro pro Stunde sind das Minimum; bei Aufträgen mit hohem Schwierigkeitsgrad sind auch 53 Euro und mehr gerechtfertigt: So lauteten die Eckwerte der Honorarempfehlungen, die der Verband der freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) zuletzt im Jahre 2008 veröffentlichte. Inzwischen gibt der Verband keine Honorarempfehlungen mehr – an den Preisen aber hat sich kaum etwas verändert.
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Multimedia-Honorare: Honorarleitfaden 2010 Eine alle paar Jahre aktualisierte Honorarübersicht für das schnelllebige Marktsegment der "interaktiven Produktion" stellt die Redaktion von iBusiness (HighText-Verlag) zusammen. Dieser Honorarleitfaden - die Angaben der aktuellen Ausgabe sind vom Mai 2010 - kann auch als Kalkulationsgrundlage für Selbstständige dienen.
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Zeitungsjournalismus: Vergütungsregeln seit 1.2.2010 Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Gewerkschaft ver.di und der DJV mit dem Zeitungsverlegerverband (BDZV) auf Vergütungsregeln für freie Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten geeinigt.
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Foto: Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen Geprüfte AGB wie die folgenden - oder ähnliche, auf eigene Bedürfnisse angepasste - sollten jede Foto-Sendung begleiten, denn sie bieten im Streitfall eine sichere vertragliche Grundlage. Allerdings ist zu bedenken, dass viele Kunden eigene AGB haben können, die diese außer Kraft setzen können. Daher lohnt sich auch ein Blick in den Ratgeber mediafon zum Thema AGB.
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PR-Honorare 2008 Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) führt regelmäßig Honorarumfragen unter PR-Agenturen durch. mediafon veröffentlicht einige Zahlen aus dem "DPRG Honorar- und Trendbarometer 2008".
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Werbetexte: Honorarempfehlung 2008 Nach fünf Jahren hat der "Fachverband freier Werbetexter" mit dem "Marktmonitor Werbetext 2008 – Was kosten Text und Konzeption?" seinen "Leistungskatalog für integrierte Kommunikation, Werbung, Verkaufsförderung und Public Relations" wieder in einer neuen Auflage vorgelegt. Trauriges Ergebnis: Die Durchschnittshonorare sind seit der letzten Markterhebung aus dem Jahre 2003 leicht gesunken.
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Design-Vergütungstarifvertrag (incl.Textleistungen) Die AGD Allianz deutscher Designer und die Selbstständigen Design-Studios (SDSt) haben ihren Vergütungstarifvertrag Design (VTV) neu ausgehandelt. Die Honorarsätze der nunmehr siebten Version seit 1979 basieren auf einem Entwurfshonorar von 76 € (bisher 70) pro Stunde, auf das je nach Art und Umfang der Nutzung noch eine Nutzungsvergütung zwischen 50 und 600 Prozent (für ein ausschießliches Nutzungsrecht, weltweit, mit unbegrenzter Dauer) aufgeschlagen wird.
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Übersetzer- und Dolmetscherhonorare (nicht-literarische) Der ADÜ Nord hat nun die schon länger angekündigte Studie Auskommen mit dem Einkommen? Ergebnisse der Honorarumfrage 2004/2005 des ADÜ Nord unter freiberuflichen Übersetzern und Dolmetschern vorgelegt. Das 172-Seiten-Werk ist bei Books on Demand erschienen und kostet 45,80 Euro. Das Buch mit der ISBN-Nummer 3-8334-3343-4 kann beim ADÜ Nord, in Buchläden und im Internet-Buchhandel bezogen werden.
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Literatur: Vergütungsregeln Belletristik Der Verband Deutscher Schriftsteller in ver.di (VS) und eine repräsentative Anzahl deutscher Belletristikverlage haben seit Juli 2005 gemeinsame Vergütungsregeln für Autoren belletristischer Werke unterzeichnet. Demnach erhalten Autorinnen und Autoren im Regelfall bei Hadcover-Ausgaben zehn Prozent und für Taschenbuch-Ausgaben 5 Prozent vom Nettoverkaufspreis ihrer Bücher.
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| Honorare | | Journalismus: Honorarempfehlung 2005 | | Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat eine Broschüre mit diversen Honorartabellen für den freien Journalismus erstellt. Die 21-seitige Broschüre enthält- die zuletzt in 2005 aktualisierte Honorarempfehlung Text der Mittelstandgemeinschaft Journalismus,
- Kurzfassungen der ursprünglichen Forderungen von dju und DJV für gemeinsame Vergütungsregeln im Journalismus (Stand: Sommer 2002),
- den Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche freie Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen in Kurzfassung (Stand: Juni 2004),
- Hinweise auf weitere Honorarinformationen.
Die Honorarempfehlung Text kann auch einzeln als HTML-Version eingesehen werden. Sie umfasst auch Empfehlungen für die (Zweit-)Verwertungshonorare bei der Nutzung auf CD-ROM und in Onlindiensten.
(03.02.2005)
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