Verträge

Normvertrag für den Abschluss von Verlagsverträgen 
Anfang 2014 haben der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einen neuen Normvertrag abgeschlossen, in dem auch die Rechte der elektronischen Verwertbarkeit geregelt werden. Er ersetzt den bisherigen Normvertrag, der seit April 1999 in unveränderter Fassung galt. Auch für die neue Fassung gilt: Es sollten keine Verträge abgeschlossen werden, die grob zu Ungunsten der Autorinnen und Autoren von diesem Vertrag abweichen. - Insbesondere sollten keine Verträge mit sogenannten Zuschussverlagen abgeschlossen werden, wenn es darum geht, mit dem Schreiben Geld zu verdienen, statt es zu verlieren. Hierzu hat die Inititive Fairlag eine Fairlag-Erklärung verfasst, die diese Warnung erläutert.

Als Anhaltspunkt, welche konkreten Werte - etwa zur Honorierung - in den Vertrag eingefügt werden können, sollten die gemeinsamen Vergütungsregeln herangezogen werden, die 2005 zwischen ver.di und einigen Verlagen abgeschlossen wurden.

Für die Schweiz hat der Verband Autorinnen & Autoren der Schweiz den deutschen Normverträgen ähnliche Musterverträge für Belletristik und Übersetzungen erstellt (Stand 1998 bzw. 2003).

(06.02.2014)

Verweise zu dieser Meldung:
Normvertrag als PDF-Datei
Gemeinsame Vergütungsregeln belletristische Werke
Aktionsbündnis für faire Verlage
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© 2018 mediafon
Quelle: www.mediafon.net//empfehlungen_vertraege.php3?view=print&si=5a068b718a99d&lang=1
Druckdatum: 10.12.2018, 14:02:28