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Übersetzer- und Dolmetscherhonorare (nicht-literarische) 
Bereits im April 2005 hatte der ADÜ Nord eine erste Auswertung der Einkommensumfrage mit den wichtigsten Daten veröffentlicht. Mit dieser Marktstudie, an der sich 819 Fachübersetzer und Dolmetscherinnen beteiligten will der ADÜ Nord das Informationsvakuum in der Brache beseitigen und Vergleichsmöglichkeiten schaffen. In der ersten Auswertung finden sich neben Angaben zur Zielgruppe, Methode und Durchführung beispielsweise auch demografische Daten (71 Prozent der Befragten sind weiblich), Daten zur Berufsausbildung, Verbandszugehörigkeit, Fachgebieten, Arbeitszeit und Kundenstruktur. Bemerkenswert ist auch, dass 72 Prozent der Übersetzerinnen neben der eigentlichen Tätigkeitauch Korrektur-, Redaktions- und Lektoratsdienste anbieten.
Besonders interessant sind an einer Honoarumfrage aber natürlich die Honorarangaben. Details finden sich wegen der Vielzahl der Anworten nur in der Langfassung, in der Kurzfassung finden sich folgende Angaben:
  • Über die Hälfte (52 %) berechnen Zuschläge etwa für Wochenendarbeit oder Eilaufträge
  • 70 Prozent berechnen einen Mindestpreis für Kleinaufträge.
  • Abrechnung mit Direktkunden pro Wort: 0,03 bis 0,40 Euro (Mittelwerte 0,12 bis 0,16 Euro).
  • Abrechnung mit Agenturen pro Wort: 0,02 bis 0,35 Euro (Mittelwerte 0,09 bis 0,12 Euro).
  • Direktkunden und Agenturen pro Zeile 0,29 bis 5,00 Euro
    (Mittelwerte: Direktkunden 1,11 bis 1,53 Euro, Agenturen 0,94 bis 1,09 Euro).
    Bei 77 der Befragten von ihnen hat die Zeile 55 Anschläge.Dabei rechnen pro Zeile 67 Prozent und pro Wort 45 Prozent der Befragten ab (Mehrfachnennungen möglich). Pro Stunde berechnen 26 Prozent, pro Seite 14 Prozent und pro Anschlag 8 Prozent.
  • Der jährlicher Gewinn vor Steuern (im Jahr 2003) aus Ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Übersetzer/Dolmetscher für alle Sprachrichtungen lauten die Angaben (unabhängig von der gemeldeten Wochenarbeitszeit) zusammengefasst:
    Verlust4%
    0 bis 10.000Euro23%10.000 bis 20.000 Euro18%
    20.000 bis 30000 Euro18%30.000 bis 40.000 Euro14%
    40.000 bis 50.000Euro8%50.000 bis 60.000 Euro6%
    60.000 bis 70.000 Euro4%über 70.000 Euro5%
    Dabei gaben 49 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr Gewinn von 2000 bis 2003 gestiegen sei, bei 30% ist er in etwa gleich geblieben und bei 21% gesunken.
Eine Zusammenfassung der Auswertung findet sich beim www.adue-nord.de unter "Publikationen / Honorarumfrage".

(05.01.2006)

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