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Übersetzungen: Vorerst keine Vergütungsregel 
Im Bereich literarischer Übersetzungen wurden Vergütungsregeln vorverhandelt, die den Rahmen für die nach dem Urheberrechtsgesetz notwendige angemessene und übliche Vergütung abstecken sollten. Die wurden jedoch vom VdÜ am 20. September abgelehnt. - Nun sollen weitere Verhandlungen später klare Verhältnisse schaffen.

Auf den Entwurf für neue Regeln hatten sich nach sechsjährigen Auseinandersetzungen 22 Verlage mit der Tarifkommission Bundessparte Übersetzer in der Gewerkschaft ver.di / VdÜ geeinigt. Das Ergebnis fiel jedoch auf einer Mitgliederversammlung Ende September durch. Dadurch konnten die Vergütungsregeln nicht in Kraft treten, die zusätzlich zur Grundvergütung eine Umsatzbeteiligung bei der Übersetzung von belletristischen Werken und Sachbüchern mit höheren Auflagen vorsahen. - An dieser Stelle können wir Zurzeit also nur das Entwurfsstadium der nicht mehrheitsfähigen Regeln dokumentieren, die der neue Vorstand des VdÜ nun noch weiter zu verbessern sucht.

(21.09.2008)

Verweise zu diesem Artikel:
Entwurf der gemeinsamen Vergütungsregeln

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Quelle: www.mediafon.net//meldung_volltext.php3?id=4868ef134af39&akt=empfehlungen_empfehlungen_archiv&view=print&si=5a064c5188e8f&lang=1
Druckdatum: 21.11.2017, 12:56:45