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Empfehlungen, Honorare und AGBs - Archiv

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Branchenkonjunktur
IT-Honorare: Der Aufschwung ist vorbei 

Zum ersten Mal seit dem Herbst 2004 sind die Honorare für Selbstständige in der IT-Branche wieder auf breiter Front eingebrochen. Die halbjährliche Auswertung des Freiberuflerportals gulp.de registrierte im August 2009 einen Rückgang der durchschnittlich verlangten Honorare, die seit Anfang 2005 von 64 auf 71 € gestiegen waren, auf nunmehr 70 €. Die angebotenen Stundenhonorare sanken um die gleiche Spanne.


In die Auswertung zum Stichtag 1.8.2009 eingegangen sind die Daten von knapp 70.000 Freiberuflern, die ein Profil bei GULP haben, sowie von mehr als 600.000 Projektanfragen, die über GULP abgewickelt wurden. Die wichtigsten Ergebnisse:
  • Der Rückgang des durchschnittlich verlangten Stundensatzes setzte ein, noch bevor der bisherige Höchststand von 73 € im Frühjahr 2002 wieder erreicht werden konnte.
  • Dass die von den Auftraggebern im Durchschnitt angebotenen Stundensätze, die zwischenzeitlich bei 75 € gelegen hatten, nun ebenfalls bei 70 € liegen, deutet auf eine für die Auftragnehmer negative Entwicklung des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage hin.
  • Nach wie vor liegen die verlangten Stundensätze in Österreich mit 73 € und der Schweiz mit 85 € deutlich vor den deutschen Durchschnittswerten.
  • Innerhalb Deutschlands liegen regional weiterhin die Postleitzahlenbereiche 5.... und 6.... mit jeweils 73 € an der Spitze. Am wenigsten verlangen IT-Freiberufler in den Postleitzahlbereichen 0.... (63 €) und 1.... (66  €).
  • Der Anteil der Freiberufler, die sich für Stundensätze unter 60 € anbieten, stieg im letzten halben Jahr von 21,5 auf 22,0%; der Anteil der Stundensatzforderungen von 100 € und mehr ging ziemlich deutlich von 8,85 auf 8,35% zurück.
  • Bei der Auswertung nach Lebensalter fällt auf, dass es schon seit Anfang 2005 keine Meldungen von Leuten unter 20 Jahren und keine auswertbare Datenmenge von Leuten unter 25 Jahren mehr gibt.
  • Innerhalb der Berufsgruppen liegen nach wie vor die Projektleiter (77 €) und Berater (74 €) vorn, während die Administratoren (57 €) und Qualitätssicherungsexperten (63 €) weiterhin das Ende der Tabelle bilden. Langfristig gab es hier allerdings deutliche Verschiebungen: Während die Administratoren mit 57 € heute immer noch genauso wenig verlangen wie vor zehn Jahren, konnten die Trainer, die vor zehn Jahren ebenfalls noch bei 57 € lagen, mit 10 € auf nunmehr 67 € zulegen und damit den größten Zuwachs aller Berufsgruppen verbuchen.


(03.09.2009)

Verweise zu diesem Artikel:
Die vollständigen Zahlen auf www.gulp.de

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