Tarife

Texthonorare Tageszeitungen nach §12a-Tarifvertrag 
Der Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche Freie an Tageszeitungen gilt für Texte und Fotos, jedoch nur in den alten Bundesländern außer in Hessen. Das sagt Einiges über die Durchsetzungsfähigkeit Selbstständiger in Tarifverhandlungen, gibt aber trotzdem einen Anhaltspunkt für die absolute Untergrenze bei Honorarvereinbarungen.

Die von ver.di und dem DJV mit den Zeitungsverlegern abgeschlossenenen Tarife haben vor allem eine Wirkung als Wirkung als Richtschnur: Es ist das absolute Minimum, auf das sich selbstständige Journalistinnen und Journalisten herunterhandeln lassen sollten. Der Tarifvertrag nach §12a TVG legt vor allem die Rahmenbedingungen für diese Vergütung fest, die aktuellen Honorarsätze finden sich in der aktuellen Honorartabelle in der ver.di-Tarifinformation vom Juli 2016 auf Seite 4. Beispielsweise gelten demnach für Reportagen, Gerichtsberichte etc. im Erstdruck zurzeit folgende Mindesthonorare, die sich im August 2017 um 1,6% erhöhen:
bis 10.000 Auflage0,74 €
bis 25.000 Auflage0,78 €
bis 50.000 Auflage1,00 €
bis 100.000 Auflage1,20 €
über 100.000 Auflage1,50 €


(30.07.2016)

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Quelle: www.mediafon.net//meldung_volltext.php3?id=57addb3278cef&akt=empfehlungen_tarife&view=print&si=5a064c5188e8f&lang=1
Druckdatum: 22.11.2017, 12:01:54