Steuer-NewsArbeit im Ausland Differenzen um Künstlersteuer mit Österreich beigelegt Mit einer "Konsultationsvereinbarung" haben Österreich und Deutschland die Differenzen beigelegt, die sich in der Vergangenheit bei der Besteuerung von Künstlern und Sportlerinnen im jeweils anderen Land aus dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen beiden Ländern ergeben haben: Die Steuer steht grundsätzlich dem Land zu, in dem der Auftritt stattfindet.
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Steuerrecht Berufsbetreuer sind nicht mehr gewerbesteuerpflichtig Der Bundesfinanzhof (BFH) ist von seiner bisherigen Rechtsprechung abgerückt, mit der er die Tätigkeit von Berufsbetreuern als gewerblich eingestuft hatte. In zwei Urteilen vom 15. Juni qualifiziert der BFH diese Tätigkeit nunmehr als "sonstige selbstständige Tätigkeit", die nicht der Gewerbesteuer unterliegt und auch nicht auf andere, z.B. freiberufliche, Tätigkeiten "abfärben" kann.
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Einkommensteuer Finanzminister reaktiviert alte Arbeitszimmer-Regelung Der Bundesfinanzminister hat die Finanzämter angewiesen, alle Steuerbescheide, die ab dem 12. September ergehen, nach der alten Arbeitszimmer-Regelung zu entscheiden. Das heißt, in Fällen, in denen ein anderer Arbeitsplatz nicht zur Verfügung steht, die Kosten des Arbeitszimmers vorläufig bis zur Höhe von 1.250 € im Jahr als Betriebsausgaben anzuerkennen.
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Einkommensteuer Arbeitszimmer wird wieder steuerlich absetzbar Das Gesetz, das seit 2007 die steuerliche Absetzbarkeit von häuslichen Arbeitszimmern teilweise unmöglich macht, ist verfassungswidrig. Das entschied das Bundesverfassungsgericht am 6. Juli. Nach dem Beschluss, der jetzt veröffentlicht wurde, muss der Bundestag nun eine neue Regelung beschließen, die rückwirkend ab 1.1.2007 gilt. Die beanstandete Regelung darf bis dahin nicht mehr angewandt werden.
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Mögliches Gewerbesteueraufkommen bei Freiberuflern ist unbekannt Die Bundesregierung hat keine Daten darüber, wieviel die Kommunen durch eine Ausweitung der Gewerbesteuerpflicht auf Freiberufler verdienen würden. Sie geht allerdings davon aus, dass durch die Anrechnung dieser Steuer auf die Einkommensteuer "die kommunalen Mehreinnahmen zum größten Teil durch Mindereinnahmen bei Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag konterkariert" werden.
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Bundesrechnungshof: Umsatzsteuerermäßigung grundlegend prüfen Der Bundesrechnungshof (BRH) hat Parlament und Regierung am 28. Juni seinen "Bericht über den ermäßigten Umsatzsteuersatz" vorgelegt und darin dafür plädiert, "den Katalog der Begünstigungen grundlegend zu überarbeiten". Die Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes, so das BRH-Fazit führe vielfach zu "Abgrenzungsschwierigkeiten, Mitnahmeeffekten und missbräuchlichen Gestaltungen". Daher solle das Umsatzsteuerrecht reformiert und jede einzelne Begünstigung "auf Schwachstellen untersucht und kritisch hinterfragt werden".
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Einkommensteuer Frühstück auf Dienstreisenabrechnung vereinfacht Mit einem neuen Rundschreiben hat das Finanzministerium ein einfacheres Vorgehen bei der Abrechnung von Übernachtungskosten auf Dienstreisen erlaubt: Es reicht jetzt wieder aus, für das Frühstück pauschal 4,80 € von der Hotelrechnung abzuziehen. Die Rechnung muss dafür allerdings gewisse Voraussetzungen erfüllen.
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