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Geschäftsversicherungen

Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger neigen erfahrungsgemäß dazu, einen noch vorhandenen Mangel an beruflicher (Selbst-)Sicherheit durch den Abschluss aller möglichen Versicherungen zu kompensieren. Dem will dieser Ratgeber nicht Vorschub leisten.

Wenn hier alle möglichen Versicherungen aufgezählt werden, die es für bestimmte Berufsgruppen gibt, so ist das keinesfalls als Empfehlung misszuverstehen: Welche Versicherung für wen sinnvoll und bezahlbar ist, lässt sich nur im konkreten Einzelfall nach den Bedürfnissen der jeweiligen Person und den Risiken ihres Berufsalltages entscheiden.

Wie dieser Alltag wirklich aussieht, das muss sich erst einmal herausstellen: Für viele nimmt die freie Karriere eine ganz andere Richtung, als sie ursprünglich geplant hatten. Also sollte niemand überstürzt Versicherungen abschließen – und schon gar keine langfristigen. Bis man die hohen, wirklich risikoträchtigen Aufträge bekommt, das dauert eh'.

Grundüberlegungen zu Geschäftsversicherungen

Vor allem sollte man eines nicht vergessen: Versicherungskonzerne würden dieses Geschäft nicht betreiben, wenn sie daran nicht verdienen würden. Im Durchschnitt müssen die Versicherten also immer mehr zahlen, als die Konzerne für Schadensfälle auszahlen. Diese Mehrausgabe kann sinnvoll sein, um große Risiken abzusichern, die man allein nicht bewältigen könnte: Schadenersatz in Millionenhöhe oder den Verlust der Berufsfähigkeit. Ob sich dagegen die Mehrausgabe lohnt, um einen Laptop oder einen Fotoapparat gegen Diebstahl oder Beschädigung zu versichern oder um in den ersten sechs Wochen einer Krankheit ein Krankentagegeld zu bekommen, sollte man schon viel genauer überlegen – zumal solche Versicherungen sehr betrugsanfällig und damit in der Regel sehr teuer sind, so dass der Mehraufwand zumindest für ehrliche Leute überdurchschnittlich hoch ausfällt. In Fällen, in denen man das Risiko notfalls selbst bewältigen kann, dürfte es also günstiger sein, die Versicherungsprämie nicht an eine Versicherung zu zahlen, sondern sie auf einem eigenen (gut verzinsten) Konto zu bunkern.

Am Anfang muss also eine genaue Analyse der eigenen Risiken stehen. Und die Frage, für welche dieser Risiken eine Versicherung sinnvoll ist und für welche nicht. Danach steht leider eine zeitraubende Suche an: Insbesondere bei den Haftpflichtversicherungen sind die individuellen Risiken so unterschiedlich, dass die Versicherungskonzerne keine "Standardprodukte" anbieten, deren Konditionen man zum Beispiel in diesem Ratgeber einfach mal vergleichen könnte. Da muss man sich wirklich von einer Reihe von Gesellschaften individuelle verbindliche Angebote einholen und selbst vergleichen – oder einen Versicherungsmakler mit dieser Suche beauftragen. Das tun die, dazu sind sie da.



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