Sozialversicherung für 'normale' Selbstständige

Der Normalfall für Selbstständige ist:

  • Sie schließen eine private Altersvorsorge ab – können aber auch der gesetzlichen Rentenversicherung beitreten.
  • Sie schließen eine private Krankenversicherung ab – können sich unter bestimmten Bedingungen aber auch freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. Dass sie überhaupt eine Krankenversicherung haben, ist seit dem 1.1.2009 auch für Selbstständige Pflicht.
  • Sie müssen eine Pflegeversicherung dort abschließen, wo sie auch krankenversichert sind.
  • Sie sind keine Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung - können sich dort aber unter bestimmten Bedingungen nach der Existenzgründung freiwillig weiterversichern.
  • Sie können freiwillig der gesetzlichen Berufsunfallversicherung (Berufsgenossenschaft) beitreten – in einzelnen Berufen sind sie sogar Pflichtmitglied.

Abweichend davon gibt es eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung für

Bestimmte "verkammerte" Berufe sind außerdem in berufsständischen Versorgungseinrichtungen pflichtversichert.

Ganz anders geht es bei freien Künstlern und Publizisten: Sie sind über die Künstlersozialkasse pflichtversichert.

Detailliertere Angaben stehen in den Kapiteln zu den einzelnen Versicherungsarten.



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Quelle: www.mediafon.net//ratgeber_haupttext.php3?id=40e041cf0d6ff&ref=h_40eaa71b16b76&si=5a064c3b23c5c&view=print&lang=1
Druckdatum: 22.11.2017, 04:43:10