Betriebliche Ausfallversicherungen

Für Selbstständige, deren Betrieb aus mehr als einer Arbeitsecke im Wohnzimmer besteht, reicht das Krankengeld als Verdienstausfallversicherung oft nicht aus, wenn wegen einer Krankheit der Inhaberin oder anderer Katastrophen der ganze Betrieb eingestellt werden muss: Mieten, Zinsen und gegebenenfalls auch die Gehälter der Angestellten müssen trotzdem weiter bezahlt werden. Hier bieten die Versicherungsgesellschaften einen bunten Strauß verlockender Policen an, die jedoch alle einen großen Nachteil haben: Sie sind nicht eben billig. Aber immerhin sind sie Betriebsausgaben und können – im Gegensatz zur Krankentagegeldversicherung – steuerlich voll abgesetzt werden.

Neben Forderungsausfallversicherungen (wenn Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlen) kommen hier vor allem Versicherungen für die laufenden Betriebskosten und – sofern man eigene Arbeitnehmer beschäftigt – für die Kosten von Lohnfortzahlung und Mutterschaftsgeld für diese in Betracht.



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Quelle: www.mediafon.net//ratgeber_haupttext.php3?id=40e0559dba675&ref=e_40e03e51ad9b9&si=5a064c5188e8f&view=print&lang=1
Druckdatum: 21.11.2017, 03:52:10