Betriebliche Ausfallversicherungen

Für Selbstständige, deren Betrieb aus mehr als einer Arbeitsecke im Wohnzimmer besteht, reicht das Krankengeld als Verdienstausfallversicherung oft nicht aus, wenn wegen einer Krankheit der Inhaberin oder anderer Katastrophen der ganze Betrieb eingestellt werden muss: Mieten, Zinsen und gegebenenfalls auch die Gehälter der Angestellten müssen trotzdem weiter bezahlt werden. Hier bieten die Versicherungsgesellschaften einen bunten Strauß verlockender Policen an, die jedoch alle einen großen Nachteil haben: Sie sind nicht eben billig. Aber immerhin sind sie Betriebsausgaben und können – im Gegensatz zur Krankentagegeldversicherung – steuerlich voll abgesetzt werden.

Neben Forderungsausfallversicherungen (wenn Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlen) kommen hier vor allem Versicherungen für die laufenden Betriebskosten in Betracht.

Sofern man selbst Beschäftigte hat, bekommt man im Fall des Falles den größeren Teil der Ausgaben für die Entgeltfortzahlung bei Krankheit und Mutterschaft der Angestellten zurück, weil genau dafür die entsprechenden Umlagen U1 und U2 auf die Gehälter gezahlt wurden. Und auch bei der eigenen Insolvenz werden die Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Beschäftigten aus der entsprechenden Umlage befriedigt.



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Quelle: www.mediafon.net//ratgeber_haupttext.php3?id=40e0559dba675&ref=e_40e03e51ad9b9&si=5a064c5188e8f&view=print&lang=1
Druckdatum: 21.01.2018, 19:41:19