Umsatzsteuererklärung

Wer umsatzsteuerpflichtig ist, muss jeweils bis zum 31. Mai seine Umsatzsteuererklärung für das Vorjahr abgeben und die darin selbst errechnete Steuerschuld bezahlen – und zwar spätestens einen Monat nach Abgabe der Steuererklärung, und im Gegensatz zur Einkommensteuer ohne Aufforderung durch das Finanzamt! Einen Steuerbescheid gibt es hier nur, wenn das Finanzamt mit der Berechnung nicht einverstanden ist.

Die Umsatzsteuererklärung besteht in der Regel nur aus wenigen Zeilen:

  • dem Umsatz (netto), gegebenenfalls aufgegliedert nach verschiedenen Steuersätzen (0/7/19 Prozent),
  • den sich daraus errechnenden Mehrwertsteuereinnahmen,
  • der abziehbaren Vorsteuer,
  • dem an das Finanzamt zu entrichtenden Betrag (Mehrwertsteuereinnahmen minus Vorsteuer).

Wer Geschäfte mit dem Ausland gemacht hat, muss dafür gegebenenfalls noch weitere Eintragungen machen.

Eine Umsatzsteuererklärung abgeben muss auch, wer im betreffenden Jahr als Kleinunternehmer noch keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen brauchte. In diesem Fall braucht in der Erklärung lediglich der Umsatz im betreffenden Jahr und im vorherigen Jahr angegeben zu werden, damit das Finanzamt prüfen kann, ob die Kleinunternehmereigenschaft weiterhin besteht.

Keine Umsatzsteuererklärung abzugeben brauchen hingegen alle, die im betreffenden Jahr nur Umsätze gemacht haben, die nach § 4 UStG von der Umsatzsteuerpflicht befreit sind.



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Quelle: www.mediafon.net//ratgeber_haupttext.php3?id=40e05a469fc3e&ref=h_40e05988bc7a2&si=5a064c5188e8f&view=print&lang=1
Druckdatum: 21.11.2017, 22:06:27