Die verschiedenen Einkunftsarten

Das Steuerrecht kennt sieben Arten von Einkünften, nämlich Einkünfte

  • aus Land- und Forstwirtschaft,
  • aus Gewerbebetrieb,
  • aus selbstständiger Arbeit (hier gemeint: freiberuflicher),
  • aus nichtselbstständiger Arbeit (als Arbeitnehmer),
  • aus Kapitalvermögen,
  • aus Vermietung und Verpachtung,
  • sonstige Einkünfte (z.B. Renten, Spekulationsgewinne).

Dabei verstehen die Finanzämter unter "Einkünften" immer das, was von den jeweiligen Einnahmen nach Abzug der erforderlichen Ausgaben übrig bleibt. Bei selbstständiger Arbeit ist das der Gewinn – also Umsatz abzüglich Betriebsausgaben; bei nichtselbstständiger Arbeit alle Lohn-, Gehalts- und Sonderzahlungen abzüglich Werbungskosten. Das Ergebnis dieser Berechnungen wird für jede Einnahmeart in eine eigene Anlage zur Einkommensteuererklärung eingetragen.

Auch bestimmte steuerfreie Einnahmen müssen in der Einkommensteuererklärung angegeben werden: Arbeitslosengeld (I), Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder andere Zahlungen aus Sozialkassen sind zwar steuerfrei, unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt – was im Endeffekt zu einer zumindest geringfügig höheren Steuer führt.



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Einkünfte aus selbstständiger oder gewerblicher Arbeit
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Einkünfte aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit
Steuerfreie Einnahmen und Progressionsvorbehalt



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Druckdatum: 18.11.2017, 11:20:41