Negative Umsatzsteuer?

Besonders bei Berufsanfängern und bei hohen Investitionen kann sich am Ende des Voranmeldungszeitraums (oder des Steuerjahres) schon mal eine "negative Steuerschuld" ergeben, selbst wenn sie Gewinn gemacht haben – sprich: Die Vorsteuer ist höher als die eingenommene Mehrwertsteuer.

Das ist überhaupt kein Problem: Den Minusbetrag zahlt das Finanzamt automatisch zurück. (Funktionieren kann das allerdings nur, wenn man die Vorsteuer per Einzelnachweis und nicht nach Durchschnittssätzen berechnet!)

Und noch ein Hinweis zur Sicherheit, weil da oft Missverständnisse herrschen: Diese Erstattung ist unabhängig davon, ob man selbst 7 oder 19% Mehrwertsteuer berechnet. Von den eigenen Mehrwertsteuereinnahmen – egal zu welchem Prozentsatz – kann man grundsätzlich immer die gesamte Vorsteuer abziehen, die man ausgegeben bzw. pauschal ermittelt hat. Wer nur 7% zu erheben braucht, darf deswegen also nicht etwa weniger Vorsteuer abziehen.






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Quelle: www.mediafon.net//ratgeber_haupttext.php3?id=40ee6cf5e3878&ref=&si=5a064c3b23c5c&view=print&lang=1
Druckdatum: 20.11.2017, 07:11:08