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Was muss auf einer Rechnung oder Quittung draufstehen?
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Die Rechnung

Sobald das Honorar fällig ist, kann endlich die Rechnung geschrieben werden. Wo die Auftragsmodalitäten wirklich klar sind, ist das gar nicht schwer: Man berechnet einfach das, was vereinbart wurde.

Also: "Für das Seminar zum Thema 'Angebot, Rechnung und Mahnung bei freien Dozenten' berechne ich Ihnen wie vereinbart..." Folgt das vereinbarte Honorar, gegebenenfalls zuzüglich Mehrwertsteuer. Fertig ist die Rechnung. Jedenfalls dann, wenn man drum herum alle gesetzlich geforderten Angaben gemacht hat. Wer zusätzlich Spesen und Fremdleistungen erstattet haben möchte, beachte die Hinweise im Kapitel "Wie stellt man Spesen und Fremdleistungen in Rechnung?"

Eine Zahlungsfrist braucht man auf Rechnungen nicht zu nennen. Nach dem BGB ist die Zahlung ohnehin sofort fällig – ob man es drauf schreibt oder nicht. Und da klingt ein Satz wie "Für einen gelegentlichen Ausgleich der Rechnung bedanke ich mich schon jetzt" doch irgendwie freundlicher als ein barsches "Zahlbar sofort ohne jeden Abzug". In beiden Fällen kann man dann – ohne weitere Mahnung! – nach 30 Tagen (bzw. nach Ablauf einer längeren, ausdrücklich vereinbarten Zahlungsfrist) Verzugszinsen verlangen.

Auf Rechnungen Skonto bei sofortiger Bezahlung einzuräumen ist eigentlich nur im Handel üblich. Wer ganz dringend Geld braucht, sollte lieber mal nett mit dem Auftraggeber über eine Abschlagszahlung reden. Das ist billiger und bringt im Zweifelsfall mehr.

Eine Rechnung auszustellen ist übrigens Pflicht, jedenfalls bei Geschäften zwischen Selbstständigen und anderen Unternehmern. Einzige Ausnahme: Wo der Auftraggeber die Abrechnung vornimmt, wie das in vielen Zeitungshäusern und Rundfunkanstalten üblich ist, gilt die Gutschrift als vollwertiger Ersatz für eine eigene Rechnung. Vorausgesetzt natürlich, sie enthält alle erforderlichen Angaben.

Und weil das immer wieder gefragt wird: Rechnungen schreiben darf jeder. Auch wer kein Gewerbe angemeldet hat, auch wer neben dem Studium nur ein einziges Mal eine Website gestaltet, darf für seine Leistung natürlich eine Rechnung ausstellen. Warum denn nicht?

Rechnungen sind meist unpersönlich. Legt also ruhig ein persönliches Anschreiben bei. Das freut den anderen.



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